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Standmikrofon oder Headset für Gaming?

Ein klassisches Headset ist wohl die Standardlösung für die Teamkommunikation der meisten Spieler. Wer jedoch öfters Videos, beispielsweise Lets Plays aufnimmt, der ist mit einem Standmikrofon wesentlich besser beraten. Wo die Vor- und Nachteile von Standmikrofon oder Headset liegen, soll dieser Artikel detailliert klären. Damit weiß jeder Spieler, worauf er bei seinen Anforderungen achten muss.

Mikrofon und Kopfhörer getrennt – die Vorteile

Standmikrofon oder Gaming-HeadsetDie meisten Gamer kennen die Vorteile klassischer Headsets. Deshalb soll hier zunächst auf die der Alternative eingegangen werden. Eins vorweg: Was die Wertigkeit der Kopfhörer angeht, finden sich nahezu immer gleichwertige Headsets. Anders sieht es bei der Aufnahmequalität aus. Die Mikrofone im Headset sind selbst bei teuren Modellen höchstens mittelmäßig. Gerade Lets Player, Podcaster und Andere, denen die Aufnahme der Stimme wichtig ist, nehmen das schnell zur Kenntnis. Die Stimmaufnahmen sind deutlich realistischer, weniger verzerrt und je nach Modell können sogar Umgebungsgeräusche effektiv herausgefiltert werden. Das ist natürlich vor allem bei der Verwendung von mechanischen Tastaturen interessant.

Ein weiterer Vorteil liegt in der Individualität. Wer sich für Headsets entscheidet, muss entweder beim Kopfhörer oder beim Mikrofon Abstriche zugunsten des Anderen machen. Die separate Anschaffung erlaubt die Verwendung des optimalen Audioequipments für die eigenen Ansprüche. Während für einfaches Gaming ein USB-Mikrofon gut geeignet ist, empfiehlt sich bei hochwertigen Aufnahmen beispielsweise ein dynamisches Modell. Diese Wahlmöglichkeit gibt es bei Headsets in der Regel nicht.

Im hochklassigen Bereich ist zudem der Anschaffungspreis geringer. Natürlich gibt es für 30 Euro keine Kombination aus guten Kopfhörern und überdurchschnittlichem Headset. Wer jedoch im dreistelligen Bereich geplant hat, kann mit der separaten Anschaffung bei gleicher Qualität Geld sparen. Die deutsche Hardware-Seite zockergear.de gibt in diesem Beitrag einen Überblick, welche Mikrofone sich am besten dazu eignen.

Die Vorteile klassischer Headsets

Für den normalen Zocker hat ein klassisches Headset einen gravierenden Vorteil: Unter 100 Euro sind sie meist sehr viel günstiger und bieten ausreichende Qualität für Teamspeak, Discord und Ähnliches. Außerdem erfordert ein Gaming Mikrofon stets zusätzlichen Platz. Es kann zwar individuell per Stativ oder ausziehbarem Mikrofonständer positioniert werden, ein Headset ist allerdings deutlich kompakter.

Zusätzlich ist bei vielen separaten Mikrofonen eine Soundkarte für die Ausschöpfung des Potenzials erforderlich. Zwar sind die Aufnahmen auch mit der integrierten Variante deutlich besser als beim Headset, aber nicht so gut wie möglich. Außerdem sorgt die Soundkarte auch für bessere Qualität bei hochwertigen Kopfhörern. Headsets mit mittelmäßigen Mikrofonen sind zur einfachen Teamkoordination meist ausreichend, die zusätzlichen Anschaffungskosten für eine Soundkarte entfallen jedoch.

Standmikrofon oder Headset – was ist besser?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Wer Wert auf hochqualitativen Sound für Aufnahme und Wiedergabe legt, der ist ganz klar mit der Kombination aus Standmikrofon und Kopfhörern deutlich besser beraten. Dabei ist eine zusätzliche Soundkarte für das volle Potenzial empfehlenswert, wenn auch nicht immer zwingend nötig. Durchschnittliche Gamer greifen dagegen bei der Frage Kopfhörer und Standmikrofon oder Headset lieber zu Letzterem. In ihrem Budget sind sie meist günstiger und zusätzliche Hardware entfällt.

Viel wichtiger als diese Frage ist eine passende Soundqualität. Jeder Spieler hat hier eigene Ansprüche. Dementsprechend ist die Wahl der richtigen Kopfhörer entscheidend für den Genuss der Spiele. Hier helfen leider nur Rezensionen und Probe hören.

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