Logitech G Pro X Superlight 2 Magenta Gaming Maus Test
Design

Logitech G Pro X Superlight 2 Magenta Test

Premium-Performance trifft auffälliges Design — die beste symmetrische Gaming-Maus in leuchtendem Magenta

9.3 / 10 Punkten
Sensor
9.6
Gewicht
9.4
Design
9.8
Software
9.0
Preis-Leistung
8.6
ca. 150 €inkl. MwSt. Preis prüfen

Inhaltsverzeichnis

  1. Erster Eindruck und Design
  2. HERO 2 Sensor im Detail
  3. Verarbeitung und Switches
  4. Software: G HUB
  5. Praxistest: FPS und Produktivität
  6. Technische Daten
  7. Fazit und Bewertung
  8. Häufige Fragen

Die Logitech G Pro X Superlight 2 ist die Weiterentwicklung einer der beliebtesten E-Sport-Mäuse der Welt. Mit dem neuen HERO 2 Sensor, Lightspeed-Wireless-Technologie und einem Gewicht von nur 60 Gramm richtet sie sich an anspruchsvolle Gamer, die das Beste vom Besten wollen. Die Magenta-Edition bringt zusätzlich ein auffälliges, leuchtend pinkes Design, das aus der Masse heraussticht. Wir haben diese Premium-Maus über drei Wochen in kompetitiven Shootern und im Alltag getestet.

Erster Eindruck und Design

Die Superlight 2 Magenta kommt in einer hochwertigen Verpackung, die dem Premium-Preis gerecht wird. Im Lieferumfang befinden sich die Maus, ein USB-C-Ladekabel, der Lightspeed-Dongle, ein Dongle-Verlängerungsadapter, Ersatz-Gleitfüße und eine Transporttasche. Der Lieferumfang ist großzügig und durchdacht — besonders die Transporttasche ist ein nettes Detail, das bei der Konkurrenz oft fehlt.

Das Magenta-Design ist das Erste, was ins Auge fällt. Der leuchtend pinke Farbton ist mutig, auffällig und absolut geschmackvoll umgesetzt. Die Oberfläche hat einen samtigen, leicht strukturierten Touch, der sich von den üblichen schwarzen oder weißen Gaming-Mäusen wohltuend abhebt. Das Magenta ist gleichmäßig aufgetragen und zeigt auch nach Wochen intensiver Nutzung keine Abnutzungserscheinungen.

Mit 60 Gramm gehört die Superlight 2 zu den leichtesten kabellosen Mäusen auf dem Markt — und das ohne Wabendesign oder andere Gewichtsspar-Tricks, die die Haptik beeinträchtigen könnten. Das Gehäuse ist vollständig geschlossen und fühlt sich trotz des minimalen Gewichts solide und hochwertig an. Im Vergleich zur Razer Viper V2 Pro (58 g) wiegt sie nur 2 Gramm mehr — ein Unterschied, der in der Praxis nicht spürbar ist.

Die symmetrische Form ist leicht überarbeitet gegenüber dem Vorgänger. Der hintere Buckel ist etwas ausgeprägter und sitzt weiter hinten, was den Komfort für Palm-Grip-Nutzer verbessert. Die Maus eignet sich für alle drei gängigen Griffarten — Palm, Claw und Fingertip — wobei der Claw-Grip unserer Meinung nach am besten funktioniert.

HERO 2 Sensor im Detail

Der HERO 2 Sensor ist Logitechs neueste Eigenentwicklung und markiert einen deutlichen Sprung gegenüber dem HERO 25K des Vorgängers. Mit einer maximalen Empfindlichkeit von 44.000 DPI (ja, über vierzigtausend), 888 IPS Tracking-Geschwindigkeit und 88 G Beschleunigung setzt der HERO 2 neue Maßstäbe bei den Spezifikationen.

Doch Spezifikationen sind nur Zahlen auf dem Papier — entscheidend ist die Praxis-Performance. Und hier liefert der HERO 2 auf absolutem Top-Niveau. In unseren MouseTester-Tests zeigte sich ein perfektes Tracking ohne jegliche Abweichungen. Kein Jitter, kein Smoothing, keine Prediction — der Sensor gibt die Mausbewegung 1:1 an den PC weiter.

Besonders beeindruckend ist die Konsistenz über alle DPI-Stufen. Während manche Sensoren bei sehr niedrigen oder sehr hohen DPI-Werten Schwächen zeigen, trackt der HERO 2 bei 400 DPI genauso sauber wie bei 1.600 oder 3.200 DPI. Die DPI-Stufen lassen sich in 50er-Schritten anpassen — feiner als bei jedem Razer-Sensor.

Die Polling-Rate beträgt standardmäßig 2.000 Hz über Lightspeed — doppelt so viel wie bei den meisten Konkurrenten. Für Spieler, die noch mehr wollen, bietet Logitech den Powerplay-Dongle mit 4.000 Hz an. Die höhere Standard-Polling-Rate ist ein echter Vorteil gegenüber der Viper V2 Pro, die standardmäßig nur 1.000 Hz bietet.

Die Lift-off-Distanz lässt sich in G HUB präzise einstellen und geht bis auf unter 1 mm herunter. In Kombination mit der Surface-Tuning-Funktion, die den Sensor an das verwendete Mauspad anpasst, erreicht man eine Tracking-Präzision, die kaum zu übertreffen ist.

Verarbeitung und Switches

Die Verarbeitungsqualität der Superlight 2 ist exzellent. Logitech verwendet hochwertigen, verstärkten Kunststoff, der trotz des geringen Gewichts absolut verwindungssteif ist. Kein Knarzen, kein Flex, kein Hohlkörpergefühl — die Maus fühlt sich wie ein massives Stück Technik an, das zufällig nur 60 Gramm wiegt.

Die Haupttasten nutzen Lightforce Hybrid-Switches — eine Kombination aus optischer Aktivierung und mechanischem Klickgefühl. Das Ergebnis ist ein knackiger, präziser Klickpunkt mit der Geschwindigkeit optischer Switches und dem taktilen Feedback mechanischer. Es sind die besten Maus-Switches, die wir je getestet haben — konsistent, schnell und mit einem zufriedenstellenden Klickgeräusch.

Die PTFE-Gleitfüße sind großzügig dimensioniert und bieten ein butterweiche Gleiterlebnis direkt aus der Verpackung. Sie sind sogar noch etwas geschmeidiger als die der Viper V2 Pro, was den Premium-Anspruch der Superlight 2 unterstreicht. Die beiliegenden Ersatz-Gleitfüße sorgen dafür, dass man auch nach Monaten intensiver Nutzung das gleiche Gleiterlebnis beibehalten kann.

Das Scrollrad ist deutlich verbessert gegenüber dem Vorgänger. Es bietet klare, gut definierte Raststufen und einen angenehmen Widerstand. Die Klickfunktion des Scrollrads ist präzise und erfordert genau den richtigen Kraftaufwand. Ein Freestyle-Scrollrad wie bei Logitechs MX-Serie gibt es allerdings nicht — hier liegt der Fokus klar auf Gaming.

Software: Logitech G HUB

Logitech G HUB ist Logitechs zentrale Software für alle Gaming-Peripherie. Die Oberfläche ist modern und übersichtlich, wenn auch gelegentlich etwas träge beim Laden. Für die Superlight 2 bietet G HUB folgende Einstellungsmöglichkeiten:

Die Software funktioniert zuverlässig, ist aber nicht perfekt. Gelegentlich startet G HUB nicht automatisch mit Windows, und das automatische Update kann den PC kurzzeitig verlangsamen. Im Vergleich zu Razer Synapse ist G HUB etwas weniger feature-reich, aber auch weniger ressourcenhungrig. Da die Superlight 2 Onboard-Speicher für 5 Profile bietet, kann man G HUB nach der Konfiguration bedenkenlos deinstallieren.

Praxistest: FPS und Produktivität

Kompetitive Shooter

In Valorant, Counter-Strike 2 und Overwatch 2 ist die Superlight 2 in ihrem Element. Das geringe Gewicht ermöglicht mühelose Flick-Shots, der HERO 2 Sensor trackt makellos, und die Lightforce-Switches reagieren blitzschnell. Die native 2.000-Hz-Polling-Rate sorgt für ein spürbar direkteres Spielgefühl als die 1.000 Hz der Konkurrenz.

Besonders in Valorant, wo Präzision über rohe Geschwindigkeit geht, konnte die Superlight 2 ihre Stärken ausspielen. Die konsistente Tracking-Qualität und die minimale Lift-off-Distanz ermöglichen ein Level an Kontrolle, das man nur bei absoluten Premium-Mäusen findet. Es ist kein Zufall, dass zahlreiche professionelle E-Sportler auf die Superlight-Serie setzen.

Alltag und Büro

Im Büroalltag ist die Superlight 2 eine kompetente Maus, die mit Lightspeed Wireless zuverlässig funktioniert. Die Akkulaufzeit von bis zu 95 Stunden bei 2.000 Hz ist beeindruckend und reicht für etwa zwei Wochen Büroarbeit ohne Aufladen. Das USB-C-Laden ist angenehm schnell — eine kurze Kaffeepause reicht für mehrere Stunden Betrieb.

Ein gutes Gaming-Setup besteht aber nicht nur aus einer Maus. Wer seinen Sound aufrüsten möchte, findet in unserem Mikrofon-PC-Test die besten Mikrofone für Streaming und Kommunikation. Unsere Kopfhörer-Tests helfen bei der Wahl des passenden Headsets. Und wer sich zwischen USB und XLR entscheiden muss, wird in unserem Ratgeber fündig.

Technische Daten

SensorLogitech HERO 2
Max. DPI44.000
Polling-Rate2.000 Hz (Standard) / 4.000 Hz (mit Powerplay)
Tracking-Geschwindigkeit888 IPS
Beschleunigung88 G
SwitchesLogitech Lightforce Hybrid (optisch/mechanisch)
Gewicht60 g
Abmessungen125,8 × 63,5 × 40 mm
AkkulaufzeitBis zu 95 Stunden (2.000 Hz)
VerbindungLightspeed Wireless, USB-C
Gleitfüße100 % PTFE
Tasten5
FarbeMagenta
BesonderheitenLightforce-Switches, Surface Tuning, 5 Onboard-Profile, Transporttasche

Fazit: Logitech Superlight 2 Magenta — Premium mit Stil

Vorteile

  • Erstklassiger HERO 2 Sensor (44.000 DPI)
  • Native 2.000 Hz Polling-Rate
  • Revolutionäre Lightforce Hybrid-Switches
  • Ultraleicht (60 g) ohne Wabendesign
  • Auffälliges Magenta-Design mit hochwertiger Oberfläche
  • Hervorragende Gleitfüße und Verarbeitung
  • Transporttasche und Ersatz-Gleitfüße im Lieferumfang

Nachteile

  • Hoher Preis (ca. 150 €)
  • Kein Bluetooth — nur Lightspeed und USB-C
  • Nur 5 Tasten
  • Kein DPI-Schalter auf der Oberseite
  • G HUB Software gelegentlich instabil

Die Logitech G Pro X Superlight 2 Magenta erreicht in unserem Test hervorragende 9.3/10 Punkte und ist damit die am besten bewertete Gaming-Maus in unserem Testfeld. Der HERO 2 Sensor, die Lightforce-Switches und die native 2.000-Hz-Polling-Rate setzen neue Maßstäbe. Das Magenta-Design ist der i-Punkt für alle, die Wert auf Individualität legen.

Der einzige echte Kritikpunkt ist der hohe Preis von rund 150 €. Wer weniger ausgeben möchte, findet in der Razer Viper V2 Pro (ca. 100 €) eine exzellente Alternative. Für das kleinste Budget empfehlen wir die HyperX Pulsefire Haste 2 (ca. 60 €) oder die Razer DeathAdder V3 HyperSpeed (ca. 70 €). Wer mehr Tasten braucht, greift zur SteelSeries Aerox 5 Wireless.

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Häufige Fragen zur Logitech Superlight 2 Magenta

Die Superlight 2 hat den neuen HERO 2 Sensor (44K DPI vs. 25K), Lightforce Hybrid-Switches statt mechanischer, native 2.000 Hz Polling-Rate statt 1.000 Hz, ein leicht überarbeitetes Design und ein minimal geringeres Gewicht. Es ist ein substanzielles Upgrade in allen Bereichen.
In unserem dreiwöchigen Test zeigte die Magenta-Oberfläche keinerlei Verfärbungen oder Abnutzung. Langzeiterfahrungen anderer Nutzer bestätigen, dass die Farbe auch nach Monaten intensiver Nutzung stabil bleibt. Die strukturierte Oberfläche ist zudem schmutzabweisend.
Nein, die Superlight 2 unterstützt nur Lightspeed Wireless und kabelgebundenes USB-C. Bluetooth fehlt, was für die Gaming-Performance kein Nachteil ist, aber die Nutzung am Laptop ohne Dongle verhindert. Die Razer Viper V2 Pro bietet hier zusätzlich Bluetooth.
Beide sind erstklassige Gaming-Mäuse. Die Superlight 2 hat den besseren Sensor, höhere Standard-Polling-Rate (2.000 vs. 1.000 Hz) und überlegene Switches. Die Viper V2 Pro ist etwas leichter (58 vs. 60 g), bietet Bluetooth und ist günstiger. Für reine FPS-Performance ist die Superlight 2 minimal überlegen.
Für kompetitive Gamer, die das Beste wollen, ja. Der HERO 2 Sensor, die Lightforce-Switches und die 2.000-Hz-Polling-Rate bieten spürbare Vorteile. Für Casual-Gamer ist der Unterschied zu einer Viper V2 Pro oder Pulsefire Haste 2 allerdings gering.