Die perfekte Gaming Maus — federleichte 60 g, HERO 2 Sensor und kabellose Präzision für kompetitives Gaming
Die Logitech G Pro X Superlight 2 ist die Weiterentwicklung einer der beliebtesten kompetitiven Gaming-Mäuse aller Zeiten. Mit dem brandneuen HERO 2 Sensor, einem Gewicht von nur 60 Gramm und der bewährten LIGHTSPEED-Funktechnologie setzt Logitech erneut Maßstäbe. Wir haben die Superlight 2 über vier Wochen intensiv in Shootern, MOBAs und im Alltag getestet — hier ist unser ausführliches Ergebnis.
Bereits beim ersten Kontakt mit der Logitech G Pro X Superlight 2 fällt das unglaublich geringe Gewicht auf. Mit nur 60 Gramm liegt sie federleicht in der Hand und fühlt sich fast schwerelos an. Logitech hat es geschafft, das Gewicht gegenüber dem Vorgänger nochmals um drei Gramm zu reduzieren, ohne dabei Kompromisse bei der Stabilität einzugehen.
Die Oberfläche besteht aus einem leicht gummierten Kunststoff, der einen sicheren Grip bietet, ohne dabei unangenehm klebrig zu werden. Auch nach stundenlangen Gaming-Sessions fühlt sich die Maus sauber und griffig an. Die Spaltmaße sind minimal und gleichmäßig — hier merkt man die jahrelange Erfahrung von Logitech im Gaming-Peripherie-Bereich.
Die beiden Haupttasten bieten ein knackiges, präzises Klickgefühl dank der neuen LIGHTFORCE Hybrid-Switches. Diese kombinieren die Geschwindigkeit optischer Switches mit dem taktilen Feedback mechanischer Taster — ein spürbarer Fortschritt gegenüber den Omron-Switches des Vorgängers. Der Druckpunkt ist klar definiert, und das Prellverhalten ist praktisch nicht vorhanden.
Im Lieferumfang befinden sich die Maus, ein USB-A-auf-USB-C-Ladekabel, ein LIGHTSPEED-USB-Empfänger, ein Empfänger-Verlängerungsadapter, ein Grip-Tape-Set und die POWERPLAY-Adapterplatte für kabelloses Laden. Logitech liefert alles mit, was man braucht, um sofort loszulegen.
Das Herzstück der Superlight 2 ist der neue HERO 2 Sensor, den Logitech komplett selbst entwickelt hat. Mit einer maximalen Auflösung von 32.000 DPI, einer Abtastrate von bis zu 8.000 Hz (per Firmware-Update) und einer Beschleunigung von über 888 IPS setzt er neue Maßstäbe in der Sensorleistung. Die meisten Spieler werden diese Extremwerte zwar nie ausreizen, aber sie zeigen das enorme Potenzial des Sensors.
Was in der Praxis wirklich zählt, ist die Tracking-Präzision. Hier liefert der HERO 2 praktisch perfekte Ergebnisse. In unseren Tests mit dem MouseTester-Tool zeigt sich ein absolut lineares Tracking ohne Jitter, Angle-Snapping oder Beschleunigung. Die Maus folgt der Handbewegung exakt eins zu eins — genau das, was kompetitive Spieler brauchen.
Die Lift-off-Distance (LOD) lässt sich in G HUB zwischen 1 und 4 mm einstellen. Im niedrigsten Setting hebt die Maus bereits bei etwa einem Millimeter das Tracking auf — ideal für Low-Sens-Spieler, die ihre Maus häufig anheben und neu ansetzen. Im Vergleich zum Vorgänger-HERO-Sensor ist die LOD-Einstellung deutlich feiner und konsistenter.
Der Sensor funktioniert auf praktisch allen Oberflächen zuverlässig, von Stoff-Mauspads über Hartplastik bis hin zu Glas. Allerdings empfehlen wir für optimale Leistung ein hochwertiges Gaming-Mauspad wie das Logitech G640 oder das Artisan Hien.
Mit ihren 60 Gramm gehört die Superlight 2 zu den leichtesten kabellosen Gaming-Mäusen auf dem Markt. Logitech erreicht dieses geringe Gewicht durch die Verwendung leichter Materialien und eine optimierte interne Struktur — ohne auf das bei vielen Ultraleicht-Mäusen übliche Wabendesign mit Löchern zurückzugreifen. Die Oberfläche ist komplett geschlossen, was nicht nur besser aussieht, sondern auch hygienischer ist.
Die symmetrische Form eignet sich für verschiedene Griffstile. Palm-Grip-Nutzer mit kleinen bis mittelgroßen Händen fühlen sich wohl, ebenso wie Claw- und Fingertip-Grip-Spieler. Für Nutzer mit sehr großen Händen (über 20 cm Handlänge) könnte die Maus allerdings etwas zu kompakt ausfallen.
Die Gleitfüße bestehen aus 100% PTFE und sorgen für ein extrem geschmeidiges Gleiterlebnis. Die Maus schwebt förmlich über das Mauspad, ohne dabei das Kontrollgefühl zu verlieren. Die großzügig dimensionierten Feet decken ausreichend Fläche ab, um ein Verkanten zu verhindern, und sind langlebig genug, um auch nach Monaten intensiver Nutzung kaum Verschleiß zu zeigen.
An der Unterseite befinden sich ein Ein/Aus-Schalter, ein DPI-Umschalttaster und das Fach für den LIGHTSPEED-Empfänger. Die Platzierung des DPI-Schalters an der Unterseite mag für manche ungewöhnlich sein, verhindert aber versehentliches Umschalten während des Spielens — eine bewusste Designentscheidung für kompetitive Spieler.
Die Akkulaufzeit der Superlight 2 ist beeindruckend. Logitech gibt bis zu 95 Stunden bei 1.000 Hz Polling Rate an — in unserer Praxis kamen wir auf etwa 80-85 Stunden bei gemischter Nutzung. Das bedeutet, dass man die Maus bei täglichem Spielen nur alle drei bis vier Wochen aufladen muss. Selbst bei der höheren 4.000 Hz Polling Rate hält der Akku noch rund 35 Stunden.
Geladen wird über den USB-C-Anschluss an der Vorderseite. Eine Schnellladefunktion sorgt dafür, dass bereits 15 Minuten am Kabel für mehrere Stunden Gaming reichen. Alternativ kann die Maus mit dem optionalen POWERPLAY-Mauspad kabellos geladen werden — dann muss man sie theoretisch nie wieder einstecken.
Die LIGHTSPEED-Funktechnologie arbeitet auf 2,4 GHz und liefert eine Latenz von unter einer Millisekunde. In unseren Tests konnten wir keinen wahrnehmbaren Unterschied zu einer kabelgebundenen Verbindung feststellen. Die Verbindung ist stabil und frei von Aussetzern — auch in Umgebungen mit vielen WLAN-Netzen und Bluetooth-Geräten.
Der USB-Empfänger ist klein und kompakt. Für optimale Leistung empfehlen wir die Nutzung des mitgelieferten Verlängerungsadapters, um den Empfänger näher an der Maus zu platzieren. Das sorgt für eine noch stabilere Verbindung und minimiert mögliche Interferenzen.
In Valorant, Counter-Strike 2 und Overwatch 2 zeigt die Superlight 2 ihre wahre Stärke. Das geringe Gewicht ermöglicht blitzschnelle Flick-Shots, und der HERO 2 Sensor liefert ein absolut präzises Tracking. Besonders bei Low-Sensitivity-Einstellungen, wo große Mausbewegungen nötig sind, macht sich das federleichte Gewicht extrem bemerkbar — die Ermüdung in den Händen und im Unterarm ist deutlich geringer als bei schwereren Mäusen.
Die LIGHTFORCE-Switches reagieren schneller als herkömmliche mechanische Switches, was bei schnellen Peeks und dem Timing von Schüssen einen minimalen, aber spürbaren Vorteil bieten kann. Die Maus fühlt sich in FPS-Titeln wie eine natürliche Verlängerung der Hand an — man vergisst nach einer Weile, dass man überhaupt eine Maus hält.
Auch in League of Legends und Dota 2 macht die Superlight 2 eine gute Figur. Die beiden Seitentasten sind gut erreichbar und bieten ein klares Feedback. Für MOBA-Spieler, die viele zusätzliche Tasten benötigen, ist sie allerdings weniger geeignet — hier bieten Mäuse wie die Razer Naga oder Logitech G502 mehr Optionen. Für die meisten Spieler reichen die fünf Tasten aber vollkommen aus.
Im Büroalltag überzeugt die Superlight 2 durch ihr leises Klickgeräusch und die lange Akkulaufzeit. Die Maus ist dezent genug, um auch im professionellen Umfeld nicht aufzufallen. Das fehlende Scrollrad mit Freilauf-Modus ist der einzige Punkt, wo eine Logitech MX Master 3S im Alltag noch die Nase vorn hat. Wenn du ein gutes Headset für Home-Office suchst, findest du in unserem Kopfhörer-Test passende Empfehlungen.
Die Logitech G HUB Software ermöglicht die umfangreiche Konfiguration der Superlight 2. Hier lassen sich DPI-Stufen festlegen (in 50er-Schritten von 100 bis 32.000 DPI), die Polling Rate auswählen (125, 250, 500, 1.000 oder 4.000 Hz) und die Tastenbelegung anpassen. Die fünf Tasten können frei mit Makros, Shortcuts oder Systemfunktionen belegt werden.
Die Oberfläche von G HUB ist modern und übersichtlich, auch wenn sie in der Vergangenheit für Stabilitätsprobleme kritisiert wurde. In der aktuellen Version läuft die Software stabil und ressourcenschonend. Die Einstellungen werden im Onboard-Speicher der Maus gesichert, sodass man G HUB auf Turnier-PCs nicht installieren muss.
Ein Feature, das wir besonders schätzen, ist die Möglichkeit, spielspezifische Profile anzulegen. Die Software erkennt automatisch, welches Spiel gestartet wird, und wechselt zum entsprechenden Profil. So kann man für CS2 eine andere DPI-Stufe nutzen als für Valorant oder den Desktop. Auch die Lift-off-Distance lässt sich spielspezifisch anpassen. Für die optimale Audio-Einstellung in Spielen empfehlen wir übrigens unser Mikrofon-PC-Ranking — die richtige Kommunikation ist im kompetitiven Gaming genauso wichtig wie die Maus.
| Sensor | HERO 2 (optisch, eigenentwickelt) |
|---|---|
| Max. DPI | 32.000 |
| Polling Rate | 1.000 Hz (4.000 Hz per Update) |
| Max. Beschleunigung | 888 IPS |
| Switches | LIGHTFORCE Hybrid (optisch-mechanisch) |
| Gewicht | 60 g |
| Tasten | 5 |
| Verbindung | LIGHTSPEED 2,4 GHz kabellos |
| Akkulaufzeit | bis zu 95 Stunden |
| Ladeanschluss | USB-C |
| Maße | 125,8 × 63,5 × 40,0 mm |
| Besonderheiten | PTFE-Gleitfüße, Onboard-Speicher, POWERPLAY-kompatibel |
| Lieferumfang | Maus, USB-C-Kabel, LIGHTSPEED-Empfänger, Verlängerungsadapter, Grip-Tapes, POWERPLAY-Adapter |
Die Logitech G Pro X Superlight 2 ist unser verdienter Testsieger mit einer Gesamtwertung von 9.5/10. Sie vereint einen erstklassigen Sensor, minimales Gewicht und innovative Switches zu einem Gesamtpaket, das im kompetitiven Gaming kaum zu schlagen ist. Die lange Akkulaufzeit und die latenzfreie LIGHTSPEED-Verbindung machen kabelgebundene Gaming-Mäuse endgültig überflüssig.
Wer bereit ist, rund 150 € zu investieren, bekommt mit der Superlight 2 die aktuell beste Gaming Maus auf dem Markt. Nur wer viele Seitentasten oder eine ergonomische Rechtshänder-Form bevorzugt, sollte sich die Razer DeathAdder V3 Pro als Alternative ansehen. Für die richtige Audio-Ausstattung am Gaming-Setup empfehlen wir außerdem unseren Kopfhörer-Test und den Mikrofon-Vergleich.