Mikrofonarm Test 2026: Die besten Mikrofonarme im Vergleich

Ein gutes Mikrofon verdient einen guten Mikrofonarm. Wer schon einmal versucht hat, mit einem wackeligen Tischstativ zu arbeiten, kennt das Problem: Vibrationen vom Schreibtisch übertragen sich direkt auf die Aufnahme, das Mikrofon steht im Weg und lässt sich kaum optimal positionieren. Ein hochwertiger Mikrofonarm löst all diese Probleme auf einen Schlag. Er entkoppelt das Mikrofon mechanisch vom Schreibtisch, ermöglicht eine präzise Positionierung und verschwindet bei Nichtgebrauch einfach aus dem Blickfeld.

In unserem großen Mikrofonarm Test 2026 haben wir die zwei beliebtesten und meistgekauften Mikrofonarme ausführlich getestet: den Rode PSA1+ und den Elgato Wave Mic Arm LP. Beide verfolgen dabei grundlegend unterschiedliche Konzepte — klassischer Gelenkarm versus Low-Profile-Arm. Wir zeigen dir, welcher Arm zu deinem Setup passt, worauf du beim Kauf achten musst und wie du deinen Mikrofonarm optimal einstellst. Falls du noch das passende Mikrofon suchst, schau dir unseren Mikrofon PC Test an.

Unsere Tests sind 100 % unabhängig — kein Hersteller hatte Einfluss auf unsere Bewertungen. Jeder Arm wurde über mehrere Wochen im täglichen Einsatz an verschiedenen Mikrofonen getestet, darunter das Rode NT-USB+ und das Shure MV7+.

Inhaltsverzeichnis

  1. Vergleichstabelle
  2. Beide Mikrofonarme im Detail
  3. Kaufratgeber: Worauf du achten solltest
  4. Gelenkarm vs. Low-Profile-Arm
  5. Montage-Tipps
  6. Unsere Testmethodik
  7. Häufige Fragen

Vergleichstabelle: Beide Mikrofonarme auf einen Blick

In unserer Vergleichstabelle siehst du beide getesteten Mikrofonarme mit ihren wichtigsten Eckdaten. Klicke auf „Test lesen", um zum ausführlichen Einzeltest zu gelangen.

Mikrofonarm Test Bewertung Bauart Reichweite Preis Auszeichnung
Rode PSA1+ Test lesen 9.2/10 Gelenkarm 820 mm ca. 110 €inkl. MwSt. Testsieger
Elgato Wave Mic Arm LP Test lesen 8.8/10 Low Profile Low Profile ca. 100 €inkl. MwSt. Preis-Tipp

Beide Mikrofonarme im Detail

Im Folgenden findest du beide getesteten Mikrofonarme als Übersichtskarten. Jede Karte zeigt dir die wichtigsten Informationen auf einen Blick — von der Gesamtwertung bis zum aktuellen Preis. Über den „Test lesen"-Button gelangst du zum vollständigen Testbericht.

Testsieger Rode PSA1+ Mikrofonarm

Rode PSA1+

Premium-Gelenkarm mit innovativem Federnsystem, 360°-Drehung und geräuschloser Neopren-Abdeckung — der Referenz-Mikrofonarm für Profis

9.2
  • Federung: Innovatives Federnsystem
  • Reichweite: 820 mm
  • Drehung: 360°
  • Besonderheit: Neopren-Abdeckung, geräuschlos
Preis-Tipp Elgato Wave Mic Arm LP Mikrofonarm

Elgato Wave Mic Arm LP

Eleganter Low-Profile-Arm mit magnetischem Kabelmanagement, der dein Mikrofon diskret unter Schulterniveau positioniert

8.8
  • Federung: Schraubmechanik
  • Profil: Low Profile
  • Kabelmanagement: Magnetisch
  • Besonderheit: Bleibt unter Schulterniveau

Kaufratgeber: Worauf du beim Mikrofonarm-Kauf achten solltest

Ein Mikrofonarm ist eine Investition, die sich über Jahre auszahlt. Anders als bei Mikrofonen, die sich technologisch weiterentwickeln, bleibt ein guter Arm ein Leben lang funktionsfähig. Trotzdem gibt es einige wichtige Kriterien, die du vor dem Kauf berücksichtigen solltest. Im Folgenden gehen wir auf die vier entscheidenden Faktoren ein: Federmechanismus, Tragfähigkeit, Reichweite und Kabelmanagement.

Federmechanismus: Federn vs. Schraubmechanik

Der Federmechanismus ist das Herzstück jedes Mikrofonarms und bestimmt maßgeblich, wie sich der Arm im Alltag anfühlt. Es gibt zwei grundlegend unterschiedliche Systeme auf dem Markt.

Federbasierte Systeme wie beim Rode PSA1+ nutzen interne Federn, die das Gewicht des Mikrofons ausgleichen. Der große Vorteil: Du kannst das Mikrofon mit einer Hand mühelos in jede Position bewegen und es bleibt exakt dort stehen, wo du es loslässt. Es gibt keinen Widerstand, kein Ruckeln und kein Nachsinken. Die Federn im PSA1+ sind dabei in Neopren-Hüllen eingebettet, sodass selbst bei schnellen Bewegungen keine metallischen Geräusche entstehen. Das ist besonders beim Streaming und Podcasting entscheidend, wo Mikrofonarme gelegentlich während der Aufnahme neu positioniert werden.

Schraubmechaniken wie beim Elgato Wave Mic Arm LP verwenden stattdessen Drehgelenke, die über Schrauben in ihrer Steifigkeit reguliert werden. Das System ist konstruktionsbedingt kompakter, was den Low-Profile-Ansatz des Elgato erst ermöglicht. Die Einstellung erfordert etwas mehr Fingerspitzengefühl: Zu locker eingestellte Schrauben lassen das Mikrofon absacken, zu feste Schrauben machen die Positionierung anstrengend. Einmal richtig justiert, hält die Schraubmechanik das Mikrofon aber zuverlässig in Position.

Unser Fazit zum Federmechanismus: Wenn dir maximale Flexibilität und geräuschlose Bedienung wichtig sind, ist ein federbasiertes System wie im PSA1+ die bessere Wahl. Wenn du dein Mikrofon eher selten umpositionierst und Wert auf ein niedriges Profil legst, funktioniert die Schraubmechanik des Elgato Wave Mic Arm LP hervorragend.

Tragfähigkeit: Wie viel muss der Arm halten?

Die Tragfähigkeit ist ein oft unterschätztes Kriterium. Ein Mikrofonarm muss nicht nur das reine Gewicht des Mikrofons tragen, sondern auch das Gewicht der Mikrofonspinne oder des Shock Mounts, des Popschutzes und des Kabels. All das summiert sich schnell.

Der Rode PSA1+ trägt Mikrofone von 33 g bis 1,1 kg. Das deckt praktisch jedes USB- oder XLR-Mikrofon auf dem Markt ab. Selbst das schwere Shure MV7+ mit rund 550 g ist kein Problem. Das innovative Federnsystem passt sich dabei automatisch an das Gewicht an — du legst das Mikrofon ein und der Arm balanciert es sofort aus.

Der Elgato Wave Mic Arm LP ist ebenfalls für die meisten gängigen Mikrofone ausgelegt. Besonders gut harmoniert er mit den Elgato Wave-Mikrofonen und leichteren USB-Mikrofonen. Bei schweren XLR-Mikrofonen mit großem Shock Mount kann es allerdings eng werden, da die Schraubmechanik bei hohem Gewicht nachgeben kann.

Unsere Empfehlung: Wiege dein Mikrofon samt Zubehör vor dem Kauf und vergleiche das Gesamtgewicht mit der maximalen Tragfähigkeit des Arms. Plane dabei einen Puffer von mindestens 20 % ein, damit der Arm auch langfristig zuverlässig hält.

Reichweite: Wie weit muss der Arm reichen?

Die Reichweite eines Mikrofonarms beschreibt, wie weit das Mikrofon von der Tischkante entfernt positioniert werden kann. Das ist besonders relevant, wenn du einen tiefen Schreibtisch hast oder das Mikrofon nicht direkt an der Kante montieren kannst.

Der Rode PSA1+ bietet mit 820 mm Reichweite einen beeindruckenden Radius. In Kombination mit der 360°-Drehung an der Basis kannst du das Mikrofon praktisch in jede Ecke deines Arbeitsplatzes schwenken. Ob du vor dem Bildschirm sitzt, zur Seite gedreht bist oder das Mikrofon für eine Besprechung zu einer zweiten Person schwenken willst — der PSA1+ macht alles mit.

Der Elgato Wave Mic Arm LP hat konstruktionsbedingt eine geringere vertikale Reichweite, da er auf Low-Profile-Design ausgelegt ist. Die horizontale Reichweite ist aber für die meisten Setups ausreichend. Der Arm wurde so konzipiert, dass das Mikrofon unter Schulterniveau bleibt und damit nicht im Blickfeld stört — ein enormer Vorteil für Streamer, die Wert auf eine aufgeräumte Kamera-Ansicht legen.

Faustregel: Miss den Abstand von deiner geplanten Montagestelle bis zu deiner üblichen Sitzposition. Dein Arm sollte mindestens diese Distanz plus 10 cm abdecken, damit du etwas Spielraum für die Feinpositionierung hast.

Kabelmanagement: Ordnung am Schreibtisch

Ein oft vernachlässigtes Thema, das in der Praxis aber einen großen Unterschied macht. Lose herabhängende Kabel sehen nicht nur unordentlich aus, sondern können auch bei Bewegungen des Arms hängenbleiben oder Geräusche verursachen.

Der Rode PSA1+ löst das Kabelproblem elegant durch seine Neopren-Abdeckungen, die das Kabel komplett verbergen. Das Kabel wird einfach entlang des Arms geführt und von den Hüllen umschlossen. Das Ergebnis ist ein aufgeräumter, professioneller Look, bei dem kein Kabel sichtbar ist. Gleichzeitig dämpft das Neopren mögliche Kabelgeräusche bei der Bewegung.

Der Elgato Wave Mic Arm LP setzt auf ein magnetisches Kabelmanagement-System. Magnetische Clips entlang des Arms halten das Kabel sicher an Ort und Stelle. Das System ist flexibel — du kannst die Clips beliebig positionieren und das Kabel schnell lösen, wenn du es einmal abnehmen musst. In der Praxis funktioniert das System gut, erfordert aber etwas mehr Sorgfalt beim Einrichten als die umschließende Neopren-Lösung des PSA1+.

Beide Systeme sind deutlich besser als das, was man von günstigen Mikrofonarmen kennt, bei denen das Kabel oft einfach mit Kabelbindern am Arm befestigt wird. Welches System du bevorzugst, ist letztlich Geschmackssache — funktional sind beide ausgezeichnet.

Gelenkarm vs. Low-Profile-Arm: Welcher Typ passt zu dir?

Die grundlegendste Entscheidung beim Kauf eines Mikrofonarms ist die Wahl zwischen einem klassischen Gelenkarm und einem Low-Profile-Arm. Beide haben ihre Berechtigung, bedienen aber fundamental unterschiedliche Anforderungen. Damit du die richtige Entscheidung triffst, stellen wir beide Konzepte gegenüber.

Der klassische Gelenkarm (Rode PSA1+)

Gelenkarm ist der Fachbegriff für Mikrofonarme, die über zwei oder mehr gefederte Gelenksegmente verfügen und das Mikrofon von oben herabführen. Der Rode PSA1+ ist der aktuelle Referenzstandard in dieser Kategorie. Er befestigt sich per Tischklemme oder Flansch an der Schreibtischkante, ragt nach oben und ermöglicht es, das Mikrofon von oben vor den Sprecher zu schwenken.

Die Vorteile des Gelenkarm-Designs sind offensichtlich: maximale Flexibilität bei der Positionierung, große Reichweite und die Möglichkeit, das Mikrofon bei Nichtgebrauch komplett nach oben oder zur Seite zu schwenken. Professionelle Radiostudios, Podcast-Studios und Tonstudios nutzen fast ausschließlich Gelenkarme, weil sie die präziseste Kontrolle über die Mikrofonposition bieten.

Der Nachteil: Der Arm ist sichtbar. In einer Webcam-Aufnahme oder einem Stream sieht man den Arm, der von oben ins Bild ragt. Für viele Streamer und Content Creator ist das kein Problem — ein professioneller Arm wie der PSA1+ sieht hochwertig aus und signalisiert Qualität. Wenn du aber eine möglichst aufgeräumte, minimalistische Kameraansicht bevorzugst, kann ein Gelenkarm störend wirken.

Der Low-Profile-Arm (Elgato Wave Mic Arm LP)

Low-Profile-Arme sind eine vergleichsweise neue Kategorie, die von Elgato maßgeblich mitgeprägt wurde. Das Konzept: Der Arm führt das Mikrofon nicht von oben, sondern von unten. Er verläuft flach über den Schreibtisch und hält das Mikrofon auf Höhe der Tischoberfläche oder knapp darüber — immer unter Schulterniveau.

Der größte Vorteil des Low-Profile-Designs ist die Ästhetik. In einer Webcam-Aufnahme ist der Arm kaum oder gar nicht zu sehen. Das Mikrofon scheint einfach vor dir in der Luft zu schweben. Für Streamer, YouTuber und alle, die Videokonferenzen machen, ist das ein echtes Argument. Der Schreibtisch wirkt aufgeräumter, die Kameraansicht professioneller.

Der Nachteil: Die eingeschränkte Flexibilität. Da der Arm flach verläuft, kannst du das Mikrofon nicht so weit nach oben oder zur Seite schwenken wie bei einem Gelenkarm. Die vertikale Positionierung ist begrenzt, und der Arm lässt sich bei Nichtgebrauch nicht so elegant aus dem Weg räumen. Für reine Audioaufnahmen ohne Kamera — etwa Podcast-Produktion oder Voice-Over-Arbeit — bietet der Low-Profile-Ansatz keinen nennenswerten Vorteil gegenüber einem Gelenkarm.

Unsere Empfehlung

Wähle einen Gelenkarm (Rode PSA1+), wenn:

Wähle einen Low-Profile-Arm (Elgato Wave Mic Arm LP), wenn:

Montage-Tipps: So montierst du deinen Mikrofonarm richtig

Die richtige Montage entscheidet darüber, ob dein Mikrofonarm zuverlässig funktioniert oder zum Frustfaktor wird. Wir haben in unseren Tests beide Arme an verschiedenen Schreibtischen montiert und geben dir hier unsere praxiserprobten Tipps.

Die richtige Montagestelle finden

Bevor du die Klemme anschraubst, überlege dir genau, wo das Mikrofon am Ende landen soll. Halte dein Mikrofon probeweise in die gewünschte Position und verfolge den gedachten Armverlauf zurück zur Tischkante. Genau dort sollte die Klemme sitzen. Bei einem Gelenkarm wie dem PSA1+ montierst du am besten links oder rechts neben deinem Monitor, sodass der Arm das Mikrofon von der Seite heranführt. Beim Low-Profile-Arm von Elgato eignet sich eine Position direkt vor dir, leicht seitlich versetzt.

Tischplatten-Stärke prüfen

Beide Arme werden über eine Tischklemme befestigt, die einen bestimmten Bereich der Plattenstärke abdeckt. Der Rode PSA1+ kommt mit einer robusten C-Klemme, die an Platten bis ca. 55 mm Dicke passt. Der Elgato Wave Mic Arm LP hat eine ähnliche Klemme. Wichtig: Prüfe vor dem Kauf, ob deine Tischplatte nicht zu dick oder zu dünn ist. Bei Glas-Schreibtischen oder sehr dünnen Platten unter 15 mm kann eine alternative Befestigung über eine Flanschmontage (Durchschrauben) sinnvoller sein — der PSA1+ liefert beides mit.

Vibrationsschutz beim Montieren

Selbst der beste Mikrofonarm kann Vibrationen vom Schreibtisch aufnehmen, wenn die Klemme nicht richtig sitzt. Stelle sicher, dass die Klemme fest angezogen ist und nicht wackelt. Ein kleiner Trick aus der Praxis: Lege ein Stück Moosgummi oder Filz zwischen Klemme und Tischplatte. Das dämpft Vibrationen zusätzlich und schützt gleichzeitig die Tischoberfläche vor Kratzern.

Kabel vor der Montage einführen

Ein häufiger Anfängerfehler: Erst den Arm montieren und dann versuchen, das Kabel einzufädeln. Das ist besonders beim PSA1+ mit seinen Neopren-Hüllen unnötig umständlich. Führe das Kabel zuerst durch den Arm und schließe es an beiden Enden an. Danach montierst du den Arm an der Tischklemme. So sparst du dir viel Fummelei.

Die richtige Federspannung einstellen

Beim Rode PSA1+ passt sich das Federnsystem weitgehend automatisch an das Mikrofongewicht an. Trotzdem kann es bei sehr leichten oder sehr schweren Mikrofonen nötig sein, die Federspannung leicht nachzujustieren. Der Arm hat dafür eine kleine Einstellschraube an der Basis.

Beim Elgato Wave Mic Arm LP musst du die Schraubmechanik manuell an das Gewicht deines Mikrofons anpassen. Beginne mit einer mittleren Einstellung und teste, ob das Mikrofon in der gewünschten Position bleibt. Justiere dann schrittweise nach, bis der Arm das Mikrofon sicher hält, sich aber noch bewegen lässt. Detaillierte Anleitungen zur Feinjustierung findest du in unserem Ratgeber Mikrofonarm richtig einstellen.

Unsere Testmethodik

Transparenz ist uns wichtig. Deshalb legen wir offen, wie wir unsere Mikrofonarm-Tests durchführen und zu unseren Bewertungen kommen.

Testdauer und Alltag

Jeder Mikrofonarm wird über mindestens vier Wochen im täglichen Einsatz getestet. In dieser Zeit nutzen wir den Arm für verschiedene Szenarien: Podcast-Aufnahmen, Streaming-Sessions, Videocalls im Homeoffice und Musikproduktion. Nur durch diesen Langzeittest können wir beurteilen, ob ein Arm auch nach Wochen noch zuverlässig seine Position hält oder ob Gelenke und Federn nachlassen.

Bewertungskriterien

Unsere Gesamtbewertung setzt sich aus fünf gewichteten Einzelkriterien zusammen:

Testmikrofone

Um die Kompatibilität und Tragfähigkeit realistisch zu bewerten, testen wir jeden Arm mit mindestens drei verschiedenen Mikrofonen unterschiedlichen Gewichts. In diesem Test kamen zum Einsatz: das Rode NT-USB+ (520 g), das Shure MV7+ (550 g) und ein leichteres USB-Mikrofon als Referenz für den unteren Gewichtsbereich.

Unabhängigkeit

Alle getesteten Produkte wurden von uns selbst gekauft oder über reguläre Pressekanäle bezogen. Kein Hersteller hatte Einfluss auf unsere Tests oder Bewertungen. Wir finanzieren uns über Affiliate-Links — wenn du über unsere Links kaufst, erhalten wir eine kleine Provision, ohne dass dir Mehrkosten entstehen. Die Affiliate-Partnerschaften haben keinen Einfluss auf unsere Testergebnisse.

Häufige Fragen zu Mikrofonarmen

Der Rode PSA1+ ist unser Testsieger im Mikrofonarm Test 2026. Er überzeugt mit seinem innovativen Federnsystem, der geräuschlosen Neopren-Abdeckung, 820 mm Reichweite und 360°-Drehung. Für rund 110 € bekommst du einen Referenz-Mikrofonarm, der praktisch jedes Mikrofon auf dem Markt trägt.
Das hängt von deinem Einsatzzweck ab. Ein Gelenkarm wie der Rode PSA1+ bietet maximale Flexibilität und eignet sich ideal für Podcasting, Voice-Over und Situationen, in denen du das Mikrofon häufig umpositionierst. Ein Low-Profile-Arm wie der Elgato Wave Mic Arm LP ist perfekt für Streamer und Videocaller, die eine aufgeräumte Kameraansicht wollen, weil das Mikrofon unter Schulterniveau bleibt.
Die meisten Mikrofone und Mikrofonarme nutzen das standardisierte 3/8-Zoll- oder 5/8-Zoll-Gewinde. Sowohl der Rode PSA1+ als auch der Elgato Wave Mic Arm LP sind mit beiden Gewinden kompatibel (über mitgelieferte Adapter). Achte aber auf das Gewicht deines Mikrofons: Schwere XLR-Mikrofone mit Shock Mount können für manche Arme zu schwer sein. Das Rode NT-USB+ und das Shure MV7+ funktionieren mit beiden getesteten Armen problemlos.
Ein Tischstativ ist eine günstige Einstiegslösung, hat aber deutliche Nachteile: Es überträgt Vibrationen vom Schreibtisch direkt auf das Mikrofon (Tippen, Mausbewegungen), es nimmt Platz auf dem Schreibtisch weg und lässt sich nicht so flexibel positionieren. Ein Mikrofonarm entkoppelt das Mikrofon mechanisch, spart Platz und ermöglicht eine deutlich bessere Positionierung. Für ernsthafte Aufnahmen — ob Streaming, Podcast oder Homeoffice — ist ein Mikrofonarm die klar bessere Investition.
Die mitgelieferten Tischklemmen beider getesteten Arme passen an Tischplatten bis ca. 55 mm Dicke. Ist deine Platte dicker, hast du zwei Optionen: Der Rode PSA1+ bietet alternativ eine Flanschmontage, bei der du ein Loch in die Tischplatte bohrst und den Arm durchschraubst. Alternativ gibt es universelle Verlängerungsklemmen von Drittanbietern. Tipp: Auch eine Monitorarm-Halterung am Schreibtisch kann als Basis für einen Mikrofonarm dienen.
Wenn der Arm richtig positioniert ist, stört er nicht. Ein Gelenkarm wie der Rode PSA1+ lässt sich bei Nichtgebrauch einfach nach oben oder zur Seite schwenken, sodass er komplett aus dem Arbeitsbereich verschwindet. Der Elgato Wave Mic Arm LP verläuft flach über dem Schreibtisch unter Schulterniveau und stört durch sein niedriges Profil kaum. Mehr Tipps zur optimalen Positionierung findest du in unserem Ratgeber Mikrofonarm richtig einstellen.
Für ein professionelles Streaming-Setup empfehlen wir den Rode PSA1+ in Kombination mit dem Rode NT-USB+ oder dem Shure MV7+. Wenn dir eine aufgeräumte Kameraansicht wichtiger ist, greife zum Elgato Wave Mic Arm LP mit einem leichteren USB-Mikrofon. Generell gilt: Investiere lieber mehr in Mikrofon und Arm als in teure Audioeffekte — guter Sound entsteht an der Quelle. Alle unsere Mikrofon-Empfehlungen findest du im Mikrofon PC Test.